Wer mal 2 Millionen Dollar hat, kann gerne in den Flughafen von El Bolsón investieren. Allerdings wäre es vielleicht auch sinvoll über eine Verlegung des Flughafens lauter als es bisher der Fall war nachzudenken.
Piden inversiones para reactivar aeropuerto bolsonés.
Einige von euch habens sicher schon gelesen. Der Vulkan Puyehue, in Chile gelegen ist ausgebrochen und der Wind hat seine Asche quer durch Argentinien getragen. Welche Auswirkungen das auf die umliegenden Ortschaften hat ist derzeit nur begrenzt nachvollziehbar. Betroffen ist neben den direkt an den Vulkan grenzenden Ortschaften in Chile, wo man über 3500 Menschen evakuiert hat, auch Argentinien. Der Touristenort Villa Angostura, war wohl am schlimmsten betroffen. Hier war die Asche zuletzt bis zu 30 cm hoch und der Ort selber nicht mehr zugänglich, da die Strassen abgesperrt wurden. In weiterer Folge kam es zu einigen Erdbeben, und Strom ist auch nur Phasenweise vorhanden. San Carlos de Bariloche ist derzeit von der Asche eigentlich einbetoniert. Die Asche setzt sich fest und in Verbindung mit dem Regen wird diese hart wie Beton. Als wir vor Ort waren, war die Stadt wie ausgestorben, da der Bürgermeister den Einwohnern riet sich im Haus aufzuhalten. Geschäfte waren geschlossen und nur einige Menschen mit Atemschutzmasken auf den Strassen. Viele versuchtgen die Kanalisation freizulegen, Dächer abzuschaufeln, die Asche von der Strasse zu bekommen. Die Stadt schloss Schulen und das öffentliche Leben war zum Erliegen gekommen. Die Flughäfen sind bis auf weiteres gesperrt, manche Zeitungen nehmen ein Datum bis zum 21.Juni an.
Der an und für sich um diese Jahreszeit einsetzende Touristenstrom, wird fürs erste wohl ausbleiben, denn Schifahren kann man im Moment nicht. In El Bolsón spürt man davon kaum etwas ausser das es in der Nacht des öfteren mal einen lauten Knall gibt, dann weiss man das der Puyehue wieder in Aktion ist.